Virtual Reality

„Eintauchen in computergenerierte Parallelwelten.“

Die virtuelle Realität (kurz: VR), ist eine Simulation, bei der mithilfe von Computergrafiken realistisch wirkende Umgebungen erzeugt werden. Über Kopf- und Handbewegungen, die Sprache oder Berührungen kann der User mit der virtuellen Welt interagieren und sie steuern. Neben audiovisuellen Wahrnehmungen können in der generierten Umgebung auch andere Sinneseindrücke zum Einsatz kommen, um das Gefühl der tatsächlichen persönlichen Präsenz zu verstärken. Die Anfänge der heutigen Technologie stellten Force Feedback

Joysticks und Gamepads dar, die den Spieler durch Vibration einen vermeintlichen Rückstoß fühlen ließen. Das absolute Eintauchen in die virtuelle Realität – die Immersion – wird aber erst durch moderne Gadgets, wie Virtual Reality Brillen, wirklich überzeugend.

Neueste Virtual Reality Anwendungen werden über Headsets ausgespielt. Diese tragbaren Bildschirme stellen die virtuelle Welt mit einem horizontalen Sichtfeld von mindestens 90 Grad dar. Das Bild passt sich den Kopfbewegungen an, sodass ein dreidimensionaler Rundumblick möglich wird. Virtual Reality Brillen, z.B. Oculus Rift, enthalten eigene Displays. Für die 3D-Optik wird das Bild für jedes Auge einzeln gekrümmt und so stark vergrößert, dass der Rand des Displays nicht mehr zu sehen ist. Während für Oculus Rift ein kompatibler Rechner und für andere VR-Brillen Spielekonsolen erforderlich sind, kann alternativ auch das Smartphone als Virtual Reality Display genutzt werden. Bei der Google Cardboard Technologie wird es dazu einfach in eine Kartonhalterung geschoben, in der sich zwei bikonvexe Linsen befinden. Ein gyroskopischer Sensor – serienmäßig in den meisten Smartphones – sorgt dafür, dass sich die Bilder der kostenlosen Cardboard Apps richtig mitdrehen.

Natürlich können aber auch eigene Virtual Reality Brillen entworfen, produziert und mit dem gewünschten Markennamen versehen werden. Die Programmierung eigenständiger Virtual Reality Apps ist ebenfalls möglich. Interessiert? Einfach anfragen.

Neben der Spiele- und Werbebranche wird die virtuelle Technologie zum Beispiel in der Forschung, der Medizin, in der Kommunikation und der Stadtplanung eingesetzt. Beim Militär können angehende Piloten und Panzerfahrer damit das Steuern üben. Im medizinischen Bereich wird die 3D-Ansicht genutzt, um Eingriffe vorzubereiten, neue Operationstechniken zu lernen oder den Umgang mit Komplikationen zu trainieren. Physiotherapeuten überprüfen mittels VR, ob Übungen korrekt ausgeführt werden – auch wenn der Patient räumlich weit entfernt ist. Psychologische Virtual Reality Therapien sind ebenfalls möglich. Dank gefahrloser, weil simulierter Konfrontation kann etwa Höhenangst überwunden werden. Die Wirksamkeit ist inzwischen wissenschaftlich erwiesen. In Pädagogik und Bildung erobern derzeit lehrreiche Virtual Reality Apps den Markt, die zum Beispiel Rundgänge durch virtuelle Museen oder Ausflüge ins All ermöglichen.

Die Faszination für VR-Anwendungen hat einen einfachen Grund: Man begibt sich an Orte, die in der realen Welt aus verschiedenen Gründen nicht besucht werden (können). Daraus ergeben sich zahlreiche zukünftige Einsatzmöglichkeiten. Keine Karten fürs Match der Lieblingsmannschaft bekommen? Virtual Reality Livestreaming schickt Fans direkt ins Stadion – oder gleich aufs Spielfeld. Neugierig, wie sich die Band von der ersten Reihe aus anhört? Einfach das VR-Headset aufsetzen und direkt hinbeamen! Alle Urlaubstage verbraucht? Ab auf die virtuellen Bahamas! Die zukunftsweisende Technologie kann aber auch für ernste Themen genutzt werden. Nachrichtensender experimentieren bereits mit virtueller Realität, um Zuschauer mitten ins Kriegsgebiet zu versetzen. Virtuell unterstützt können außerdem Fluchtwege in Gebäuden getestet werden, die in der Realität noch gar nicht fertiggestellt sind. Angesichts der immer älter werdenden Gesellschaft klingt es darüber hinaus verlockend, auch als gebrechlicher Greis in der Lage zu sein, Einkäufe zu erledigen. Die Lebensmittel, deren Qualität man selbst virtuell kontrolliert hat, wird man sich dann real liefern lassen können.

  • Intensive und authentische virtuelle Erlebnisse
  • Unendlich großes Platzangebot, z.B. für animierte Showrooms
  • 3D-Produktpräsentationen – ganz ohne reales Produkt vor Ort
  • Einfache mobile Anwendung
  • Innovativ und medienwirksam
  • Noch keine Daten zu Risiken und Nebenwirkungen
  • Mögliche neurologische Defizite durch veränderte Bewegungsabläufe
  • Gefahr sozialer Isolation oder Abstumpfung durch überhöhte Emotionalisierung
  • Hohe Bildfrequenz (Framerate: 90 Bilder/Sekunde), Ausfälle können Illusion zerstören
  • Geringe Anzahl an Virtual Reality Professionals